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Heilungschancen einer Potenzstörung

Allgemeine Prognose und der Verlauf einer Potenzstörung

Ob eine Potenzstörung erfolgreich behandelt werden kann, hängt oftmals davon ab, ob Erkrankungen, die zur erektilen Dysfunktion geführt haben behoben werden konnten. Die Heilungschancen bei Erektionsstörungen stehen heutzutage recht gut, bei etwa 80%. Ausschlaggebend ist aber grundsätzlich, wie früh ein Betroffener einen Arzt aufsucht, um mit der Behandlung zu beginnen.

Heilungschancen bei einer erektilen Dysfunktion

Je früher ein Betroffener mit seinen Potenzproblemen einen Spezialisten aufsucht, desto früher kann mit einer passenden Behandlung begonnen werden. In diesem Fall stehen die Chancen auf Heilung recht gut. Nach der Diagnostik und allen notwendigen Voruntersuchungen kann der Arzt mit der Behandlung der Erektionsstörung beginnen.

An dieser Stelle sei allen Betroffenen gesagt, dass es durchaus gute Heilungschancen bei einer erektilen Dysfunktion gibt.

Wenn die Potenzstörung aufgrund einer anderen Erkrankung auftritt, so muss natürlich zuerst diese Vorerkrankung behandelt werden. In nur wenigen Fällen stehen die Chancen nicht so gut, wenn es um die Heilung der Potenzstörung geht.

Sehr häufig treten Potenstörungen auf und weisen auf eine andere schwerwiegende Erkrankung hin. Es ist also in jedem Fall angebracht, nichts auf die lange Bank zu schieben und frühzeitig einen Arzt auszusuchen. So können nicht die Potenzprobleme schnell behandelt werden, sondern vielleicht andere Erkrankungen abgewendet werden.

Vorsorge und Schutz vor Potenzstörungen

Eine grundsätzliche Vorsorge oder einen Schutz vor Potenzstörungen gibt es leider nicht. Doch man kann durch eine gesunde Lebensweise und eine ausgewogene Ernährung auch im Fall von Erektionsproblemen im Alter natürlich eine ganze Menge tun, um auch in dieser Hinsicht seinen Körper fit zu halten. Falsche Scham ist in unserer modernen Gesellschaft nicht angebracht. Jeder Betroffene sollte sich klar darüber sein, dass Potenzstörungen erstens kein Tabuthema mehr sind und zweitens gute Aussichten auf Heilung bestehen. Nichts zuletzt wegen gut entwickelter Präparate wie Viagra, Cialis oder Levitra.

Auch Angehörige sind von den Potenzproblemen betroffen

In der Regel wirkt sich eine erektile Dysfunktion oder eine Potenzstörung auch negativ auf die Partnerschaft aus. Hier sind Selbstvorwürfe ebenso unangebracht wie Vorwürfe des Partners. In jedem Fall ist es wichtig innerhalb der Partnerschaft über die Potenzprobleme zu reden und vielleicht auch gemeinsam den Arzt auszusuchen. Eine erektile Dysfunktion hat nichts mit dem Partner zu tun. Es handelt sich dabei um eine Erkrankung, bei deren Behandlung auch der Partner oder die Partnerin mit einbezogen werden sollte. Verständnis und Ehrlichkeit sind auch im Falle einer Potenzstörung sehr hilfreich, diese schnell wieder in den Griff zu bekommen. Sehr hilfreich ist im Falle einer Erkrankung an einer erektilen Dysfunktion eine Psychotherapie gemeinsam mit der Partnerin. Ob Paartherapie als begleitende Therapie oder der gemeinsame Gang zum Arzt, vieles kann helfen, eine Potenzstörung zu beheben. Die Partnerin sollte auch im Falle einer derartigen Erkrankung an der Seite des Betroffenen sein. Denn Impotenz betrifft nicht nur den Patienten selbst.